Workshops

 

 

Was mache ich:

 

„Die ganze Welt ist Bühne“ heißt es so schön in dem Stück „Wie es Euch gefällt“ von William Shakespeare. Nicht nur als Schauspieler betreten wir eine Bühne. In unserem Alltag schlüpfen wir ständig in Rollen, sei es in der Familie, in der Schule, bei der Arbeit - in jeglichem sozialen Umfeld, selbst wenn wir alleine sind. Dabei scheinen wir ständig auf der Suche nach uns selbst zu sein, unseren Träumen, nach einem oder dem Lebenssinn, unserem Platz in der Gesellschaft - begleitet vom Leistungsdruck, Erwartungen an uns selbst und den entsprechenden Gefühlen - angetrieben von unseren (nicht erfüllten) Bedürfnissen, die andere für uns erfüllen sollen.

 

Die vier Fragen: „Wer bin ich, warum bin ich, wer will ich sein und zu wem werde ich, wenn ich die Bühne betrete?“ bilden die Grundlage meiner Workshops, in denen ich die Brücke schlagen möchte zwischen Schauspiel und Alltag: Das, was Schauspielerinnen und Schauspieler bewusst machen, nämlich in die verschiedensten Rollen zu schlüpfen, können wir im Alltag auch tun.

 

Vor allem in der heutigen Zeit, haben wir nicht oft die Gelegenheit, uns selbst in einem geschützten Rahmen kennen zu lernen. Wir spielen Rollen, denen wir uns oft nicht bewusst sind, verbiegen uns für Rollen oder lassen uns in einige hinein pressen. Dabei verlieren wir immer mehr den Bezug zu uns selbst und verstecken uns hinter Fassaden und agieren mit Masken, die vor allem Stärke, Coolness, Schönheit und Sicherheit suggerieren sollen.

 

In meiner Arbeit geht es vor allem um Bewusstsein – auf mentaler, emotionaler und körperlicher Ebene. Denn Bewusstsein ist der erste Schritt zu wirklicher Veränderung.

 

Es werden Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühle und Körper vermittelt, was gerade im Hinblick auf den Umgang „negativer“ Gefühle, wie zum Beispiel Angst, Schüchternheit, Minderwertigkeit, Trauer, Wut, Scham etc. von großem Nutzen sein kann für ein gestärktes Selbstbewusstsein.

 

Es geht darum, die eigenen Potenziale und Talente auf spielerische Weise zu erkunden und wiederzuentdecken. Mittels Übungen und Techniken aus der Schauspielkunst begebe ich mich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, und den oben genannten Grundfragen im Gepäck, auf eine spannende Reise Richtung Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Klarheit und kraftvollem Selbstausdruck.

 

 

Tätigkeitsbereiche:

 

  • Persönlichkeits- und Bewusstseinsbildung mittels schauspielerischer Methodiken

  • Zielfindung, Motivations- und Bewusstseinsarbeit für den Beruf und den Alltag

  • Lebenscoaching

  • Vermitteln von Schauspielgrundlagen für Schüler, Referendare und Interessierte jeden Alters

  • Schauspielworkshops mit Jugendlichen

  • Schauspielcoaching und Vorbereitung auf Vorsprechen an Schauspielschulen

  • begleitende Unterstützung auf schauspielerischer und theaterpädagogischer Ebene für Theatergruppen und Theater-AGs

  • FLOWZONE: Kampfkunst-Workshops für intensiveres Körperbewusstsein und Stärkung des Selbstbewusstsein

  • Präsentations-, Körper- und Stimmtraining für Referendare und Lehrer

  • Körpersprachen- und Kommunikationstraining

  • Achtsamkeitstraining

  • Organisation und Durchführung von Flashmobs

 

 

Wichtige Ziele meiner Arbeit:

 

  • Sinnliche Wahrnehmung fördern

  • Anleiten zum wirklichen Zuhören, Sehen und Reagieren

  • Bewusstsein für sich und seinen Körper im Alltagfördern

  • Sich selbst ehrlich, wahrhaftig und kraftvoll ausdrücken

  • Empathie für sich und seine Mitmenschen entwickeln

  • Liebe, Freude, Spaß und Genuss für sich selbst und das Leben

  • Vermitteln von Methodiken um mit Angst umzugehen

  • Intuition und Vertrauen für sich wieder erwecken

  • Bewusstheit im Leben

  • Befreiung von Mustern

  • Das Leben im Hier und Jetzt erleben und die Kraft des Augenblicks erkennen

  • Hilfestellung zur Beantwortung der Grundfragen: Wer bin ich, warum bin ich, wer will ich sein, wie kann ich sein der ich bin und viele mehr. 

  • Stärken und Schwächen erkennen und realisieren, dass man auch schwach sein darf

  • Alles über Emotionen: Ihre Entstehung und den gesunden Umgang mit ihnen

Konzeptbeispiele meiner Workshops:

 

1. Eingangsworkshop am Aicher-Scholl-Kolleg in Ulm: „Mich selbst und die anderen kennenlernen...“:

 

Mit Eurem Schulabschluss habt Ihr ein prägendes Kapitel Eures Lebens abgeschlossen. Und damit steht Ihr vor einem Neuen Kapitel: „Und was jetzt - Studium oder Ausbildung, Lehre oder...?!“ Für die meisten ist das sicherlich eine spannende, aufregende aber vielleicht auch beängstigende Zeit, die viele Fragen aufwirft: „Was soll ich machen? Wie, mit was, wo und in welcher Form soll es in meinem Leben weitergehen?“

 

Um so schöner, dass Ihr Euch für ein Orientierungsjahr am Aicher-Scholl-Kolleg entschieden habt, um Euch in diesem Überangebot von Möglichkeiten, die einem die Welt und die Gesellschaft heutzutage bietet, zu orientieren, Klarheit zu bekommen und schließlich zu wissen, wie es für jeden von Euch weiter gehen darf.

 

In diesem Eingangsworkshop geht es in erster Linie darum, dass Ihr Euch alle mal kennenlernt. Von Bruce Lee gibt es einen wunderbaren Spruch: „To know oneself is to study oneself in action with another person.“ Ich möchte einen Raum schaffen, in dem Ihr Euch auf eine Art und Weise zeigen und ausdrücken könnt, wie Ihr es im Alltag normalerweise nicht tun würdet und dabei Euch selbst und die Gruppe kennenlernt.

 

Die Fragen: „Wer bin ich, warum bin ich, wer will ich sein und zu wem werde ich wenn ich die Bühne betrete?“ bilden dabei die Basis des Workshops. Es geht um Bewusstsein, für Euch selbst - wer Ihr eigentlich seid – mit all Euren Unsicherheiten, Ängsten, Fragezeichen, Gedanken, Gefühlen, Träumen und Zielen.

 

Auf spielerische Weise werden wir uns mit Hilfe verschiedenster Methoden der Schauspielkunst auf eine gemeinsame „Kennenlern-Reise“ begeben.

 

 

2. „Von Lämmern und Löwen, Angsthasen, Schweinehunden und Rampensäue“:

 

In diesem Workshop werden wir uns dieser Tiere annehmen und einiges über uns selbst erleben und erfahren. Auf unserer gemeinsamen Reise werden wir uns tiefer in den Kaninchenbau bewegen, um uns auf der anderen Seite als Mensch zu entpuppen, der seine Angst zum Freund gemacht, seine Stärken, Potenziale und Talente wieder entdeckt hat und voller Klarheit und Bewusstheit emporsteigt, um voller Freude die Welt und sein Leben zu erkunden.

 

Mit anderen Worten: Schauspieler setzen sich mit sich selbst und dem Menschsein auseinander. Um andere Rollen verkörpern zu können, geht es um ein Bewusstsein für sich selbst auf mentaler, emotionaler und körperlicher Ebene. Die Eigenschaften der obengenannten Tiere stecken in uns und sind bei jedem individuell stark ausgeprägt. Doch wer bin ich überhaupt als Mensch, welches dieser Tiere trifft am ehesten auf mich zu, warum bin ich so, wie ich bin, wer will ich eigentlich sein und zu wem werde ich, wenn ich die Bühne betrete?

 

Nicht nur als Schauspieler betreten wir eine Bühne. In unserem Alltag schlüpfen wir ständig in Rollen, sei es in der Familie, in der Schule, bei der Arbeit, in jeglichem sozialen Umfeld, selbst wenn wir alleine sind.

 

Wir werden uns mit diesen Tieren, die in jedem von uns stecken, auseinander setzen. Das bedeutet nicht, dass wir theatralisch einen Zoo nachahmen werden. Es geht viel mehr um die Charakterzüge der jeweiligen Tiere und darum, zu erfahren, wie wir unserem Angsthasen die Angst nehmen, unseren inneren Schweinehund überwinden, die Sau rauslassen und unserer Löwennatur voller Kraft, Mut, Energie und Freude Ausdruck verleihen.

 

 

3. Ferienakademie Roggenburg 2015 - „Kunst macht Lust“:

 

Wie auch schon letztes Jahr bilden die Grundfragen: „Wer bin ich ,warum bin ich, wer will ich sein und zu wem werde ich, wenn ich die Bühne betrete“ die Basis meines Workshops. Von diesen Fragen ausgehend begeben wir uns auf eine spannende Reise auf der Suche nach uns Selbst, unseren Potenzialen und Ausdrucksmöglichkeiten als Mensch und als Schauspieler. Wir werden unser Bewußtsein für das Instrument und die Werkzeuge des Schauspielers wecken, improvisatorisch Szenen ergründen, Schauspielmethodiken kennenlernen, spielen, ausprobieren, schreien, lachen, toben, tanzen und noch vieles mehr. Gleichzeitig werden wir uns unserer größten mentalen Stolperfalle widmen – der Angst.

 

Doch was immer wir auch machen – letztlich geht es um das WIE! Das diesjährige Motto: „Kunst macht Lust“ schreiben wir uns groß, in dicken bunten Lettern auf unsere Fahnen. Lust beinhaltef für mich: Spaß, Freude, Mut, Genuss, sich fallen lassen, loslassen, Inspiration und Begeisterung auf allen Ebenen. Wenn wir das, was wir machen mit Lust würzen, heben wir feierlich den Vorhang für eine Lebensbühne auf der wir beginnen zu zaubern.

 

Wir werden nicht ergebnisorientiert arbeiten, sondern gemeinsam suchen, finden, ausprobieren, entdecken, aufdecken und erleben. Bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Ich freu mich diesen Weg voller Lust mit Euch zu beschreiten.

 

4. "Oh Kaptain! Mein Kaptain!" - Das Geheimnis von Mr. Keating und wie Sie die Klasse auf das Lehrerpult emporheben. Ein Workshop für Referendare und Lehrer:

 

Sicherlich kennen viele den Film "Der Club der toten Dichter". Und wer wollte nicht so einen Lehrer, wie Mr. Keating haben. Man kennt es selber: Menschen, die einen ermutigt und an einen geglaubt haben, werden einen in der Erinnerung immer begleiten. Möchte nicht jeder Lehrer zu einem Vorbild für die Schüler werden, das inspiriert, begeistert, Perspektiven aufzeigt, etwas über das Leben vermittelt und ihnen dabei auf Augenhöhe begegnet?

 

Ich möchte Ihnen als Lehrer in diesem Workshop mehr Bewusstsein für sich selbst, den Umgang mit der Körpersprache und der eigenen Stimme geben. Ich möchte Ihnen Techniken vermitteln wie Sie mit Ängsten, Leistungsdruck und Spannungsverhältnissen innerhalb der Lehrer-Schüler Beziehung umgehen können, um gelassen und wahrhaftig vor der Klasse zu stehen und diese zu inspirieren.

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